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Unser Weg in eine nachhaltige Zukunft ­čîĆ­čî▒

Fridays for Future, ├ľko-Baumwolle, ├Âkologische Nachhaltigkeit, soziale Nachhaltigkeit, alternative Energiequellen, erneuerbare Ressourcen, all dies sind Themen und Begriffe, die uns nicht nur aus aktuellem Anlass besch├Ąftigen, sondern immer weiter an Einfluss und Gewicht gewinnen. Auch in der Modeindustrie spielt Nachhaltigkeit eine stetig wachsende Rolle. Bei Favie ist es uns als Unternehmen wichtig, sorgf├Ąltig mit den Ressourcen der Erde umzugehen, denn wir haben nur einen Planeten und sollten es uns somit alle zur Aufgabe machen, ihn zu sch├╝tzen.

Favie Curvy Fashion Nachhaltigkeit Garnrollen 

Mit unserer zweiten Favie Kollektion konnten wir uns wieder einen Schritt in Richtung eines nachhaltigen Unternehmens bewegen. Welche Ma├čnahmen wir bereits umsetzen konnten und wie wir unsere nachhaltige Zukunft gestalten, m├Âchten wir im Folgenden gerne mit euch teilen.

 

F├╝r unsere Favie Kollektion #2 haben wir komplett auf eine europ├Ąische Produktion gesetzt. Unsere Kollektion wurde in der wundersch├Ânen Hansestadt Hamburg mit Liebe designt. Beim Design-Prozess beginnen wir immer mit einem Trendresearch, erstellen Moodboards und bringen alles zusammen, was wir auf unseren Reisen der vergangenen Monate an Ideen und Inspirationen gesammelt haben.

Dann beginnen wir mit dem Entwurf der eigentlichen Kollektion. Dabei stehen vor allem die Schnitte sowie der Fall des einzelnen Kleidungsst├╝cks im Vordergrund.

Die finale Farb- und Stoffauswahl stellen wir an diesem Punkt bewusst hinten an, denn wir wollen f├╝r unsere Kollektion Stoff├╝berh├Ąnge einsetzen, die sonst vernichtet werden w├╝rden.

Daf├╝r treffen wir uns mit unserer Stoffh├Ąndlerin in Deutschland, die prim├Ąr von gro├čen italienischen Luxus-Stoff-Produzenten ├ťberh├Ąnge aufkauft und diese an kleine Labels weiter vertreibt. ┬áDer Vorteil: wir k├Ânnen euch so Kleidungsst├╝cke aus extrem hochwertigen italienischen Stoffen anbieten und tun damit gleichzeitig etwas Gutes f├╝r die Umwelt. Diese Stoffe haben keinerlei M├Ąngel oder Fehler, der Stoff-Produzent konnte von ihnen lediglich nicht so viel absetzen, wie er zu Produktionsbeginn geplant hatte.

Aufgrund einer solchen Fehlplanung sowie Resten beim Stoff-Zuschnitt entstehen jedes Jahr 104.000 Tonnen Stoffreste, die noch h├Ątten weiterverarbeitet werden k├Ânnen. Beim Treffen mit unserer Stoffh├Ąndlerin gehen wir ca. 2000 Stofflaschen durch und suchen f├╝r euch die sch├Ânsten und weichesten Stoffe aus. Nach dem Treffen checkt unsere Stoffh├Ąndlerin die Verf├╝gbarkeit der Stoffe f├╝r uns, denn jetzt wird es ein wenig tricky, da die Stoffe eine extrem begrenzte Verf├╝gbarkeit haben. Sind sie einmal verkauft, kann man den Stoff nicht nachordern. Hier m├╝ssen sich die Designer deutlich flexibler aufstellen, als bei einem ÔÇ×normalenÔÇť Design Prozess, um verf├╝gbare Stoffe in ihre Kollektion zu integrieren. Doch die Vorteile ├╝berwiegen eindeutig. Es erfordert vielleicht etwas mehr Zeit und M├╝he, doch lohnt es sich am Ende immer, f├╝r die Qualit├Ąt und f├╝r die Umwelt.

 

Nach der Stoffauswahl geht es an die Produktion. Uns war es bei der Produzenten-Auswahl besonders wichtig, in Europa zu bleiben. Dies hat zwei Gr├╝nde f├╝r uns.

Ein Kleidungst├╝ck auf Grund einer kosteng├╝nstigeren Produktion von Asien oder Afrika nach Europa fliegen zu lassen, sorgt f├╝r einen sehr hohen und unn├Âtigen CO2 Aussto├č. Ein Gro├čteil der in Europa vertriebenen Mode wird in Asien oder Afrika produziert. Dabei wird der Hauptteil mit Containerschiffen nach Deutschland verschickt oder geflogen. Die weltweite Textilproduktion verursacht j├Ąhrlich mehr als eine Milliarde Tonnen CO2.

Favie Curvy Fashion Nachhaltigkeit N├Ąhmaschine┬á

Doch war es uns auch sozialen Gr├╝nden wichtig Europa als Produktionsstandort zu f├Ârdern. Viele Marken setzen auf sehr kosteng├╝nstige Produktionsst├Ątten in Asien oder Nordafrika. Nordafrikanische N├Ąherinnen verdienen gerade mal 23ÔéČ im Monat, von denen sie kaum leben k├Ânnen. Uns ist es wichtig langfristige Lieferanten Beziehungen aufzubauen, europ├Ąische Standorte und L├Âhne zu f├Ârdern. Mode ist f├╝r uns kein Wegwerf-Produkt. Ein tolles Kleidungsst├╝ck verdient es ├╝ber Jahre hinweg getragen und auch mal repariert zu werden. Und damit auch keiner bei der Produktion unserer Kleidung benachteiligt wird, f├Ârdern wir gemeinsam mit unseren Produzenten neben der ├Âkologischen Nachhaltigkeit auch die soziale Nachhaltigkeit.

 

Auch in den kommenden Saisons m├Âchten wir diese Beziehungen und Bem├╝hungen ausbauen. Es gibt noch viele Punkte, an denen wir ansetzen und Anstrengungen ausbauen k├Ânnen. Es m├╝ssen neue Mittel und Wege eingef├╝hrt werden, um Retouren Quoten zu senken, weniger Verpackungsabf├Ąlle in den Umlauf zu bringen und m├Âglichst wenig Energie f├╝r die Textil Produktion aufzuwenden. Aber auch diesen Weg werden wir gehen, f├╝r eine nachhaltige Zukunft der Mode.